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Dienstag, 23. Mai 2017

rot.fährt immer




am vergangenen Sonntag im Bergischen Land einen tollen alten Ferrari gesehen- das macht doch bestimmt Spass bei diesem Wetter durch die Gegend zu fahren- Umwelt lassen wir mal außen vor::))






auch im Bergischen Land gesehen- das Banner des BDKJ,( Bund der deutschen katholischen Jugend) der hier vor 70 Jahren gegründet wurde, in Altenberg; das Gebäude ist ein Bildungshaus des Verbandes-
und ein verlorenes Herz steckte auf dem Weg an einem Zweig; wer mag es wohl verloren haben??






dienstagsgrüße ::))

verlinkt zu JUTTA und ihrer <roten Aktion

Montag, 22. Mai 2017

die 20. kalenderwoche 2017






Dienstag, gab es gebackenen Herzen, so lecker, auch mit Erdbeeren als < Beilage<






am Mittwoch, mitten im Sommer, waren wir am Rheinufer in Kaiserswerth, Urlaub ::))







das Wetter hat mich angesteckt, mit Meersehnsüchten und dementsprechender < Beigabe< in der Diele









Donnerstag:
im WDR lief eine sehr interessante SEndung: menschen hautnah, dort geht es um Gehörlosigkeit von Natalie, die seit ihrer Geburt nichts hört und die sich im Erwachsenalter zu einem Implatat entschliesst. Ich war sehr mitgenommen durch diesen Beitrag und hoffe, dass viele Menschen sich durch solch große Menschen < anstecken lassen< an Mitgefühl und Verständnis fürs < anders sein<.
und mit der Zuversicht: LEBEN ist SCHÖN



am Freitag habe ich statt Blumen eine maritime Stimmung dekoriert, das türkis ist immer eine fröhlich-machende Farbe, auch viele Wanderklamotten haben diese Farbe





Freitag nachmittag habe ich mich auf den Weg gemacht: HIER nach Solingen zum Kunstmuseum Leben.
Eine sehr beeindruckende Ausstellung, die sich mit allen Facetten dem Thema Kranksein- moderne Körperbilder und Gedanken. Es werden u.a. Fotos von Körpern gezeigt mit < verformten Rücken< oder von Porträtbildern wo die Leinwand < selbst krank< ist( Dellen Risse..
Der Chirurg ist heute ein Körperkünstler und der Bildhauer und Maler die schöne Welt als Kunst zeigt, eben auch Körperkunst.
Eine Abteilung ist der Künstlerin Elfriede Lohse-Wächtler gewidmet, eine Malerin die lange vergessen war, die psychisch-krank wurde durch ihre Lebensumstände und die sie in ihrer Malerei
 zum Ausdruck brachte. Sie malte auch viele Mitkranke, die wie sie in einer < Anstalt< leben musste.










Bilder von Elfriede Lohse -Wächtler








Sonntag




 der Abschluß der vergangenen Woche war ein Ausflug zum Altenberger Dom, eine alte Zisterzienserkirche die ökumenisch ausgerichtet ist: kath. und evangelische Gottesdienste, sowie ein Konzert standen gestern in der Liturgieabfolge, wir haben < nur< einen kurzen Besuch gemacht, die Landschaft und Sonne lockte mehr  ::))



 

Sonntag, 21. Mai 2017

rebellisch.fromm.

Convento Teresa in Avila
nachdem ich den < rebellischen Mönch und die entlaufenen Nonne< von Christian Nürnberger und Petra Gerster < verschlungen< habe, soviel Neues und Kirchenkritisches erfahren habe das alles, hat ein Feuer in mir ausgelöst- Fragen aufgeworfen und Erkenntnisse geschaffen, die sagen: sie( die Kath. Kirche) ist mitschuld, dass es ( ungewollt von Luther) zur Reformation kam. Sie hätte auf ihn hören sollen und ihn er-hören sollen!!

Nun erneut ein Buch über ein 500 Jahr-Jubiläum und einer Rebellin: Teresa von Avila.
 Ein kleines Buch einer großen Frau im Briefkontakt mit der Autorin aus Essen: Christina Brudereck, die in einer Kommunität lebt und < gleiche< Erfahrungen und Zweifel hat wie ihr Vorbild Teresa von Avila. Lyrik und Theologie bringt die Schriftstellerin in Einklang: in moderner Sprache machen die Biografien beider großer Frauen viel Freude in deren Leben hinein zu schauen.
Buchtitel: LIEBE TERESA   
ein Lesetipp !!








Ebenso bekannt wie die Visionärin ist die Pragmatikerin Teresa. An ihre Mitschwestern gab sie unter anderem folgende Alltagsweisheit weiter:
"Denn, auch wenn euch der Gehorsam viele äußere Verpflichtungen auferlegt, etwa in der Küche, so wisset: auch zwischen den Kochtöpfen wandelt der Herr."
Manche Erkenntnisse hat auch eine Heilige erst spät:
"Hätte ich früher erkannt, was ich jetzt weiß, dass der winzige Palast meiner Seele einen so großen König beherbergt, dann hätte ich ihn nicht so häufig darin allein gelassen."
Nicht zu vergessen ist der Humor der Teresa de Jesus, etwa wenn sie in einem Brief an Padre Jeronimo Gracian 1581 die Griesgrämigkeit ihrer eigenen Zunft kritisiert:
"Sie dürfen mir glauben, dass ich eine unzufriedene Nonne mehr fürchte als viele Dämonen!"
Als Realistin schreibt sie im 22. Kapitel ihrer Autobiografie:
"Wir sind keine Engel, sondern wir haben einen Leib. Es ist Unsinn, uns selbst zu Engeln machen zu wollen, solange wir auf der Erde leben und so tief in ihr stecken wie ich. Vielmehr braucht das Denken im täglichen Leben etwas, was ihm Halt gibt."
Ganz auf Gott ausgerichtet berichtet sie in ihren "Gewissensberichten", dass es ihr bei der Seelenrettung nicht um die Menschen geht:
"Ich glaube, dass diese große Sehnsucht, Seelen zu retten, daher stammt, dass dieser Gott und Herr verherrlicht werden möge, wie Er es verdient."
Jesus als Freund zu betrachten ist ein Einfall der modernen Christen von heute? Ach was, Teresa tat das vor knapp 500 Jahren: "Meiner Meinung nach ist inneres Beten nichts anderes als ein Gespräch mit einem Freund, mit dem wir oft und gern allein zusammenkommen, um mit ihm zu reden, weil wir sicher sind, dass er uns liebt (…) Ich habe dies klar erkannt."
Eine der eindrücklichsten Passagen aus dem Werk von Teresa von Avila geht als das einprägsame Lied "Nada te turbe" um die Welt – ob in der Version der Taize-Brüder oder als virtuell eingesungenes Musikvideo von Karmelitinnen:
"Nichts soll dich ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles vergeht – Gott ändert sich nicht. Geduld erreicht alles. Wer Gott besitzt, dem mangelt nichts. Gott allein genügt."
Von Agathe Lukassek

Lesetipp

Die meisten der oben genannten Zitate stammen aus "Wenn Fasten, dann Fasten, wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn - ein Lesebuch". Der von Elisabeth Münzebrock herausgegebene Band erschien Anfang des Jahres im Herder-Verlag und kostet 18 Euro.




hier befindet sich das Grab der hl. Teresa