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Donnerstag, 2. April 2015

geschichte schreiben- gründonnerstag

das wollte ich schon immer einmal tun: eine Geschichte nacherzählen, die mit mir zu tun hat-
und diese Geschichte  erzählt davon, dass alles aus ist. Gestorben! Keine Hoffnung mehr! Gestorben ist  ein Mädchen. Die Leute weinen und klagen. Und sie  verlachen den einen, der sagt: Nie ist es endgültig aus! Es gibt einen neuen Anfang, trotz alledem.


Jesus nimmt die Hand des Mädchens und sagt ein berühmtes aramäisches Wort, das aus der Bibel seinen Ursprung hat: TALITA KUMI - das heisst: Mädchen steh auf!
Und dann heisst es: Und sogleich stand sie auf und ging umher!


Biblische Geschichten sind wie Lebenserfahrungen. Nicht  Vergangenheit, sondern ewige Wahrheit.
Man kann den eigenen Weg darin sehen,  wenn man sich in die Geschichte hineinbegibt wie in einen Film.
Wenn man Heilsworte und Gesten persönlich nimmt.


Manchmal ist alles zu Ende. Dann ist es auch gut, es zu Ende sein zu lassen.
Lass es zusammenbrechen, was eigentlich schon zerbrochen ist.

Lass untergehen, was so nicht mehr sein kann.
Lass zu Ende sein, was am Ende ist, auch dich selbst.
Bleib mal liegen , wenn nichts mehr geht.

Und dann vertraue darauf:
Die Kraft, die dir hilft, ist schon unterwegs.
Einer sagt: STEH AUF. Es ist Zeit!
Es gibt eine Hand, die dir hilft,
und du stehst auf und gehst umher!



die Geschichte ist geschrieben von :
Melanie Kirschstein
und ist im Fastenwegweiser < wandeln<  erschienen

die Fotos sind von mir im Sommer 2014 aufgenommen und ich wollte sie immer  zeigen- und jetzt habe ich in dem Kalender diese Geschichte entdeckt, und dazu passen meine Foto, und- die dort geschriebenen Gedanken können nicht besser ausdrücken, was mich zur Zeit umtreibt: am Boden zu sein- mit allen Sorgen und Enttäuschungen  fertig werden -und meine Erdung in mir und der Welt wieder zu festigen. AUFERSTEHEN



einen guten Gründonnerstag





Kommentare :

  1. danke für diese gedanken und bilder, alles passt so gut zusammen, du hast recht ! *se relever* um immer weiter zu gehen, fröhlich und mutig !
    liebe grüsse
    Monique

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  2. Bei dieser Geschichte geht es um eine buchstäbliche Auferstehung, nicht um ein Gleichnis. Die Lehre daraus ist viel eindeutiger als die hier übertragene! Eine Sache zuende sein zu lassen macht nur Sinn, wenn ich sie dann nicht wieder neu anfange. Von einem toten Pferd steigt man auch ab und bleibt nicht teauernd drauf sitzen! Was Jesus hier gezeigt hat ist, dass er in der Lage ist einen Menschen von den Toten aufzuerwecken und das auch tut! Nicht irgendwo in einem Himmel wo ihn keiner sehen kann. Und zwar vor Augen seiner noch lebenden Angehörigen, nicht irgendwann wenn die auch tot im Himmel sind. Irgendwann, nach seiner Wiederkunft, kommt also die Zeit, in der wir unsere Verstorbenen wieder sehen. Das ist in meinen Augen die Botschaft. Bei aller Trauer, die wir momentan haben, wenn jemand von uns geht, haben wir die Gewissheit ihn wieder zu sehen und wieder mit ihm leben zu können. Und das Feiern wir doch auch bei Jesus. Tot für unsere Sünden gestorben und wieder auferstanden. Er war ein Wesen, das im Himmel bei Gott war, seinem Vater und dahin ging er nach seiner Auferstehung zurück. Und wir gehören z unseren Angehörigen und Eltern u d auch dahin gehen wir zurück! Genau wie die 12 jährige Tochter des Jairus. Manchmal ist Glaube sehr einfach und man kann es so nehmen, wie es geschah, statt immer alles übertragen zu wollen. Ganz liebe Grüsse
    Melanie

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