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Dienstag, 13. Oktober 2015

momo

immer noch bin ich angetan von Michael Ende und seinem Roman MOMO. Ich suche noch die Arena wo Momo sich mit ihren Freunden getroffen hat- wo sie erzählt hat von Beppo von den grauen Herren. Es gibt auch heute noch Amphitheater oder <modern < gesagt FReiLICHTbühnen, wo gespielt und erzählt wird. Und alle werden mir zustimmen- so wie bei Momo wird man nicht spielen können.

Und in einem Mauerwerk, unter derTheaterbühne war ein Loch und dort wohnte Momo !
denn es war für sie ein Rückzugsort wo sie sich heimisch und sicher fühlte - und wo sie ihren Freunden zu hörte, dass war Momos Fähigkeit ZUHÖREN.





Ruinen und Mauerreste üben für mich eine Faszination aus, denn sie sind Geschichte und Gegenwart




Mauerreste haben etwas heimeliges und geheimnisvolles - hier am Amphitheater in Rom , dem Marcellotheater ist mir das erste Mal die Geschichte von Michael Ende wieder ins Gedächtnis gekommen und seitdem lässt sie mich nicht wieder los!! Sie ist so aktuell-


 so ähnlich ist Momos zu Hause !


Reisende kamen ,die das Amphietheater besichtigen wollten - und Momo -


da auf der Mauer sitzt sie- und ich höre ihren Weisheiten zu- 


und sie erzählte von Beppo ,dem Strassenkehrer: er wohnte in der Nähe des Theaters, viele sagten er sei nicht richtig im Kopf weil er auf viele Fragen keine Antwort gab. Er dachte viel nach und brauchte nicht auf alles eine Antwort. Momo konnte warten  und ZUHÖREN.
Er arbeitete vor Tagesanbruch auf der Strasse und fegte langsam aber stetig: Schritt - Atemzug- Besenstrich.



Und machmal blieb er stehen : Schritt- Atemzug- Besenstrich und er hatte gute Gedanken ,die er Momo erzählte:  Manchmal hat man eine sehr lange Strasse vor sich.







 Man denkt, die ist so schrecklich lang: das kann man nie schaffen. Das darf man nie machen, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug.
Dann macht es Freude, das ist wichtig- und auf einmal merkst du ,dass du Schritt für Schritt die ganze Strasse gemacht hast.










- ein wunderschöner Ort , still, heimelig und wenig besucht, auch hier könnte Momo mit ihren Freunden gewohnt haben ...



es sind hier auf dem Foto die Trajansmärkte in Rom zu sehen- ein Versammlungplatz früher ,genau so wie auch bei Momo


und die grauen Herren versuchten mit ihren Plänen die Zeit der Menschen einzufangen, ohne das es jemand merkte



es gibt ein großes und doch alltägliches Geheimnis.Alle Menschen haben daran  teil ,aber die wenigsten denken darüber nach. Die meisten Leute nehmen es einfach so hin und wundern sich kein bisschen darüber. Dieses Geheimnis ist die Zeit
Es gibt Kalender und Uhren, doch diese sagen wenig über gefühlte Zeit aus ,denn jeder weiß ,das eine Stunde eine Ewigkeit sein kann.
Die Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen.

die Uhren habe ich bei DEPOT gesehen



und genau das wussten die grauen Herren am besten 

Zeit sparen - für wen???
Momo , Beppo und Gigi riefen zu einer Versammlung auf-die die Welt verändern sollte !!
Doch keiner kam.
Die grauen Herren nutzten diese  Chance und lauerten den Menschen auf .um ihnen ihre Lebensfreude zu nehmen. Und ja mehr die Menschen Zeit sparten desto ärmer und hastiger wurde ihr Dasein.
Die Kinder litten am meisten darunter.




Als die Not am grössten ist,greift Meister Hora,ein,ein geheimnisvoller Hüter der kostbaren Zeit . Und er braucht menschliche Hilfe, die er von Momo bekommt. Sie übernimmt die Aufgabe - mit einer Blume und der Schildkröte auf dem Arm. Und die grauen Herren erleben einen bitterlichen Kampf der für Momo und die Schildkröte  gut ausgeht. Und Meister Hora ist müde aber zufrieden und  bedankt sich mit den Worten:das habt ihr Beide sehr gut gemacht,





 Danke an Michael Ende für die wunderbare Geschichte der Momo, die mit ihren Weisheiten und dem ZUhören mir Mut macht, Leben zu erfahren und auch mal gegen alle Vernunft und Enttäuschungen zu leben. Danke für die Phantasie- und Erfahrungsgeschichte, die mich lehrt, so zu leben wie ich bin.

Schade, dass es auch heute immer noch- oder wieder- die <grauen Herren< gibt, die sich gegen Mitmenschlichkeit, gegen unser Grundrecht, gegen Flüchtlinge auflehnen und in unerhörter Artden Fremdenhass schüren und die Freiheit des ANDEREN mit Füssen treten.!!!!!!!!!





1 Kommentar :

  1. Liebe Heide, das kommt bei mir an... So wunderbar und eingehend anders geschrieben als das Lärmende, Wütende, das ich dazu auch lese. Danke Heide, ich werde das Buch auch mal wieder zur Hand nehmen. Und danke für die Rom-Bilder. Seit Kindheitstagen ein Traum auf meiner Reiseliste. Lieben Gruß Ghislana

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