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Samstag, 20. August 2016

armenien.kirche. 2




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Teil zwei der Erzählung über die armenische Kirche :
der armenische Ritus entwickelte sich ab dem 5. JH aus der Liturgie von Jerusalem und den syrischen Raum. Im Mittelalter übte der byzanthinische Ritus der Griechen und besonders in KIKILIEN und der römische Ritus großen Einfluß auf die Texte der Gottesdienste.



Foto: Wikipedia

Kikilien - Königreich, 1199 - 1375

In den nächsten Zeilen geht es um Inhalte und wenig Gegenüberstellung zur röm- kath. Kirche, wer will , ist eingeladen mit mir auf Spurensuche zu gehen ;;

In der Ordnung der armenischen Eucharistie waren anfänglich byzantinisch-griechische und später dann lateinische Einflüsse maßgeblich zu erkennen. Als einige der ostkirchen pflegt die armenische Kirche dem Messwein kein Wasser beizumischen und das wurde lange in Ost und West kritisiert. Das eucharistische Brot wird ohne Sauerteig gebacken- in der katholischen kirche wird der Messwein mit wenigem Wasser vermengt und die Hostien sind aus Mehl,Salz und Wasser  bereitet. -
Von mehreren in armenischer Sprache bekannte Hochgebete ist heute allein das Gebet nach Athanasios von Alexandria in Gebrauch  -  Bei < uns< gibt es vier  Hochgebete :1-Hochgebet für Heilige und Sonntage - Hochgebet für Wochentage-  Hochgebet für Sonn-und Festtage- Hochgebete für Sonntage im Jahreskreis.
Das armenische Hochgebet gilt als Übersetzung aus dem Griechischen und bei Forschungen stiess man auf eine ältere Vision,  auf die er armnenischen Basilius Anaphora ( altkirchlich. in verschiedenen Sprachen der Ostkirche überliefert. - Der Versuch nach dem zweiten Vatikanum eine lateinische Übersetzung der Basilius in das Misserale Romanum aufzunehmen, (römischer Ritus), wurde auf Grund von Einwänden des Kardinals Ottavini vertagt und bis heute nicht verwirklicht. 


Gottesdienst in der Kirche auf dem deutschen Friedhof in Rom < Camposanto Teutonico <         Foto: heidekind
 

 Viele andere kleine Unterschiede gibt es und vieles ist einig_ feste Festzeiten sind identisch, kleine Datenverschiebungen gibt es, die aber an der Grundhaltung und dem Verständnis nicht erheblich ist - aber das Thema :Frau in der Ostkirche ;;

ein geistliches Amt ist laut frühchristlicher Lehre als Weiheamt nur den Männern vorbehalten ( es wird auch noch dauern, das Frauen Priester werden können, zwar gibt es einige Ämter die von Frauen  ausgeübt werden (Pastoralassistentin oder Gemeindereferentin), aber es gab schon weit vor dem 2. Vatikanum Frauen in< hohen<, wie zum Beispiel das einer Äbtissin und die  hat den Gleichstellungswert wie ein Bischof )  nachzu lesen in dem Buch : KRPYPA  von  Hubert Wolf

die Kongregation der Glaubenslehre schrieb am 15. 10. 1976 : für die Zulassung der Frau zum Priestertum: Niemals ist die katholische Kirche der Auffasssung gewesen, man könne Frauen die Priester/Bischofsweihe gütig spenden !!!



Und auch in den Ostkirchen sieht es nicht anders aus- siehe den Link   !!!
http://zeitzeichen.net/archiv/religion-kirche-theologie/orthodoxie-und-frauen/


In orthodoxen Kirchen trennt eine Bilderwand den Altarraum vom Kirchenschiff. (Foto: dpa/Bodo Marks)
Foto: dpa  / Bodo Marks
























die armenische Kirche hat keine Frauenordination, sowie viele andere altorientalische Kirchen, auch die Koptische Kirche läßt keine Frauen zu. Dazu gehören auch die römisch- katholische, die orthodoxen Kirchen.
Frauen mit prinzipeller Frauenordination gibt es durchaus, das sind die Mitgliedskirchen der EKD und der ev- methodistischen Kirchen ,der Quäker und der Christengemeinschaft und die freie evangelische Gemeinde gehört dazu. Unterschiedliche Varianten von der Berufung der Frauen gibt es bei den altkatholischen Gemeinden in Niederlande, Österreich. Nicht zu vergessen die anglekanische Kirche, die auch verschiedene Auslegungen hat.

Was mich  nicht verwundert ist, dass jene Kirchen die keine Frauenordination anerkennen mit einer hohen Mitgliederzahl, nämlich mit 85 % deutlich vorne liegen.
In Deutschland ist es ungefähr die Hälfte der Menschen , die eine Ordination befürworten!!!
Da ist doch die männertreue!!  Amtskirche wieder nicht dabei, die Menschen und deren Belange ernst zu nehmen.
Argumente wie: Jesus war ja auch ein Mann, nur er kann Abendmahl wandeln- oder die Aussage sich auf den Apostel Paulus zu berufen ist für mich nicht aussage- kräftig genug
 https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenordination_(Christentum)











. Ich möchte es verstehn,!! - denn, die Frauen haben zu Urzeiten die Gemeinden geleitet und die Menschen und Jesus begleitet, auch gab es den < Beruf< der  Diakoninnen schon zu dieser Zeit. Warum also heutzutage eine Diskussion über dieses Amt???  und deren Weihe  !!

 http://armenische-kirche.de/kirche/mysterien/ehe/
Ich bin < nur < Laie  und Frau in der Kirche, habe verschiedene pastorale < ehrenamtliche< Aufgaben und freue mich wenn mir einer in einer guten Argumentation und Diskussion  helfen und beraten könnte. 
theologische Bücher und Ausarbeitungen namentlicher Persönlichkeiten habe ich oft gelesen und gehört.Ich bin weiter auf der Suche



Samstagsgrüße ::))



verlinkt zu ANDREA      und dem Samstagsplausch




























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