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Samstag, 24. September 2016

armenien.mutter teresa

es ist noch gar nicht lange her, da war in Rom ein besonders Ereignis;- es ist nichts Neues, dass gute Menschen zu Heiligen werden und dies auch in einem langen Prozess überprüft wird _ aber im August wurde Mutter Teresa  heilig gesprochen, eine Frau, die ich selbst erlebt habe als sie in den 80er Jahren hier in unserem Stadtteil eine Filiale ihres Ordens gegründet hat.






Mutter Teresa Armenien Armenisch Armenierin eine kleine und doch so große Frau, die ihr Leben in den Dienst der Armen gestellt hat. Ein besonderes Ereignis in Rom und eine liebe Freundin war zu der Zeit der Heiligsprechung in Rom. Und nach so kurzer Zeit nach ihrem Tod Heiliggesprochen zu werden ist etwas besonders. Das gab es zwar schon im Mittelalter, aber danach tat man sich in neuerer Zeit  schwer mit solchen Lobpreisungen- und es scheint ein denkwürdiges Thema zu sein : haben wir in der Jetztzeit Vorbilder wie Mutter Teresa, oder in jüngster Vergangenheit einen < Seligen< wie Maximillian Kolbe??
Wenn jeder von uns ein bisschen selig im besten Sinn wäre, ja dann hätte die braune Farbe in  den Menschen keine Chance!!!






 Luftaufnahme des Petersplatzes in Rom mit rotem Teppich und vielen Menschen. | Bildquelle: REUTERS


 zu Mutter Teresa:

Und was ich jetzt in der armenischen Zeitung HAYPRESS erfahren habe,- sie war Armenierin und hat dies dem Katholikos,Vazken I. Baljian erzählt: Mein richtiger Nachname ist Agnessa Boyajyian und mein Vater ist aus Westarmenien ausgewandert nach Albanien, wo er meine Mutter, eine Christliche Albanerin heiratete. Das erzählte sie als sie nach einem Erdbeben in Armenien eintraf und mit dem Katholios sprach.  Auf einer Versammlung von 25 Teilnehmern teilte dieser,
 die Nachricht weiter.
Der Erzbischof Pargev Marirosyan , Primas der Diözese Artsakh, bestätigte diese Aussage seinerzeit.

Ich habe keine weiteren  Informationen gefunden !
Aber es zeugt für mich, dass viele Armenier sich immer  noch nicht trauen ihre  Herkunft preis zu geben, obwohl sie als heimatvolles Volk gelten- es gibt noch mehr Beispiele von Persönlichkeiten, die erst nach langer  Zeit sagen, dass sie Armenier sind. Später erzähle ich davon!!

 Hier ist ein Bericht über die Heiligsprechung
https://www.tagesschau.de/ausland/mutter-teresa-149.html 

und auch beim nächsten LINKa gibt es viel zu lesen um Heiligsprechungsprozess:
http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-09/mutter-teresa-franziskus-heiligsprechung


Ich möchte etwas über Mutter Teresa erzählen:
Sie wurde als Anjezè Gonxha Gorjaxhiu in Üsküp im osmanischen Reich, im heutigen Skopje am 26. August 1910 geboren. IHR Name Gonxha bedeutet Blütenknospe, sie wuchs als Kind einer wohlhabenden albanisch-katholischer  Familie  auf. Ihr Vater Nikollè war Kaufmann und stammte ursprünglich aus Mirdita, Nordalbanien. Er lebte mit ihrer Mutter, Drane geborene Bernai, in einem kleinen Dorf im Kosovo.
    Ihre Schulausbildung erhielt Gonxha an einer katholischen Mädchenschule. Als sie 8 Jahre alt war, starb der Vater ganz plötzlich und sie widmete sich noch mehr ihrem Glauben. Mit 18 Jahren  bat sie um die  Aufnahme ins Noviziat bei den Loretoschwestern. Zunächst wurde sie nach Irland geschickt um dort ihre Ausbildung als  Missionarin zu lernen und zu erfahren. 1929  begann dann ihr Noviziat in Darjeeling und bei der Einkleidung nahm sie den Namen Teresa an, in Anlehung an die hl. Theresia von Liseux. In Kalkutta legte sie die ewige Profess ab und lehrte viele Jahre an der Schule.
1946, auf einer Fahrt nach Kalkutta spürte sie die Berufung den Armen zu helfen, und so wurde sie zwei Jahre später von der Klausur befreit, blieb aber Nonne.
1950 gründete sie den Orden  Gemeinschaft der Missionarinnen der Nächstenliebe

 http://www.orden-online.de/news/2009/06/13/missionarinnen-der-naechstenliebe-seit-30-jahren-in-essen/
Die Ordensschwestern kümmern sich um Sterbende, Obdachlose,Kranke und Lebrapatienten. Heute gehören den Missionarinnen der Nächstenliebe über 3000 Schwestern und über 500 Brüder in 710 Häusern auf der ganzen Welt an.
Für ihr Wirken bekam Mutter Teresa viele Preise, unter anderem den Friedensnobelpreis 1979 verliehen. Ihre große Rede bei der Verleihung war das Thema Abtreibung:
der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes.......
Für mich sind die Nationen die Abtreibung legalisiern die ärmsten Länder. Sie fürchten die Kleinen, sie fürchten das ungeborene Kind"


 1997 gab Mutter Teresa die Ordensleitung ab.
Am 5. September 1997 starb sie. Im Jahre 1999 begann er Seligenprozess unter Papst Johannes Paul II. mit besonderer Erlaubnis, denn ein solches Verfahren wird sonst erst nach 5 Jahren eingeleitet. Ihr Gedenktag ist ihr Todestag, der 5. September.
Sie wurde in den Heiligenkalender der röm- katholischen Kirche sowie in das armenisch- ökumenische Heiligenlexikon aufgenommen
zur Wunderbeweisung gab es Experten, die solche medizinischen Erklärungen belegen sollen. Zwie Kommissionen haben ein Wunder eingestuft und es offiziell anerkannt.
( was als Wunder möglich ist, möge jeder für sich definieren )
Kritik am Leben und Wirken gab es auch: aus mehreren Gründen. Hauptgrund:  die sozialen Zustände in den Sterbehäusern - hygienische schlechte Zustände, dann auch, die Idealisierung der Armut- und soziale Ungerechtigkeiten. Ein dritter Vorwurf: Mutter Teresa habe der Missionierung den Vorrang vor Humanität gegeben. Zum Beispiel: durch das Leid sei eine besondere Nähe zu Jesus Christus erfahrbar, Schmerzen seien positiv zu bewerten- laut  Serge Larivèe habe sie selbst kurz vor ihrem Tod palliative Medizin in Anspruch genommen.
 Wie so oft gab es auch hier Geldgeschäfte !! nicht korrekt und nicht  transparent verwaltet: das haben die Universitäen Montreal und Ottawa herausgefunden.










eine Kirche die den  Namen von Mutter Teresa trägt : in Skopje





 Samstagsgrüße  ::))


verlinkt zu : Andrea zum Samstagsplausch

1 Kommentar :

  1. Sie ist sicher eins der großen Vorbilder, für mich auch deshalb, weil sie zum Ende ihres Lebens recht offen über ihre Glaubenszweifel gesprochen hat. Das ist für mich auch immer ein Zeichen tiefer Ehrlichkeit. das Respekt verdient.
    LG
    Magdalena

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