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Sonntag, 25. September 2016

feige. baum


da steht er: mein italienischer Baum: durch  Zufall entdeckt und sehr erfreut an diesem stillen Ort einen Freund gefunden zu haben, und seit dem Besuch erfreue ich mich immer seiner Fotos die ich gemacht habe- Urlaubsstimmung  ::))







neben diesem Kleinod an Stille und Schönheit steht der Feigenbaum- immer im Kontakt zum Erden- und Himmelsblick. Wenig Besucher kommen hier herauf um diese kleine Kirche aus dem 12. Jh. zu besuchen. Sie wurde dem hl. Antonius Abate gewidmet und hat im Innenraum wunderschöne Fresken aus romanischer  Zeit  ::))
Ach so, wer sie besichtigen möchte : diese Kirche liegt oberhalb von Brenzone / Gardasee
inclusive Feigenbaum -bewunderung

http://www.gardasee.de/orte-am-gardasee/brenzone_sehenswuerdigkeiten.html














ich  gebe es zu: einen Feigenbaum habe ich noch nicht in der< natürlichen< Natur gesehen, um so mehr freue ich mich ihn entdeckt zu haben und mich mit ihm zu beschäftigen !!

http://www.baumkunde.de/Ficus_carica/


Echte Feige     Ficus carica
der Feigenbaum gehört zu den ältesten Nutzpflanzen und er wird im gesamten Mittelmeerraum angebaut.
Die Feige ist ein immergrüner Strauch oder ein kleiner Baum bis zu einer Höhe bis zu 10 m.
Die Krone ist bei alten Bäumen breit und ausladend. Der Stamm ist oft knorrig gedreht oder gebogen.
Die Verzweigungen beginnen schon in geringen Höhe.Die Rinde ist gräulich- braun.
Die Blätter sind wechselseitig an den Zweigen. Der Stiel hat eine Länge von 2 - 8 cm. Das Blatt hat eine steife, ledrige Struktur und  ist bis zu 20 cm lang. Die dunkelgrüne Oberfläche ist rauhaarig. Die Blütenstände sind birnförmig.





Feigen  sind essbare Früchte, die weiblichen entwickeln sich zu Steinfrüchten, je nach Sorte ist die Farbe grün bis violett. Die jährliche Ernte  beträgt im Mittelmeerraum 1,2 Tonnen Frischfeigen. Bereits im zweiten Jahr tragen die Bäume Früchte. Sie werden getrocknet, entweder an der Sonne oder in Heissluftöfen.


 

 In der Mytologie war die Feige sehr bekannt- in Griechenland, bei Dionysos, wurden Götterbilder aus Feigenholz geschnitzt. Und in Rom war sie dem Gott Priapus geweiht, besonders bekannt  unter Augustus und wuchs auf dem Palatin. Zuweilen gab es auch negative Auszeichnungen: vom Untergehen und auf dem Scheiterhaufen.
In der Bibel ist die  Feige aus dem Garten Eden bekannt- nach der Erkenntnis des Bösen trugen Adam und Eva  ein Feigenblatt. Im Koran in der 95. Sure wird vom  Feigenraum berichtet.






 ein schöner Moment der Besinnung an diesem  stillen Ort, abseits der Touristenströme
Seelennahrung !!


Sonntagsgrüße ::))


verlinkt zu GHISLANA. und den Baumfreunden
jahreszeitenbriefe.blogspot.de










Kommentare :

  1. Danke dir, liebe Heide, auch dein Baum einer, der in mir Erinnerungen weckt, an den Gardasee (ha, nun hab ich ein neues Ziel dort!!!, was für ein wunderbarer stiller Ort... ((bei mir war's ein kleiner Friedhof mit einem riesigen alten Olivenbaum oberhalb von Pai nördlich von Torre...)) ;-)), an eine Frankreichreise mit der großen Tochter und an gestern Abend in Saarbrücken, als wir draußen am Kultur-Café Salat mit gebackenem Ziegenkäse und Feigen aßen... Lieben Dank auch für deine Informationen und Gedanken drumherum und herzliche Grüße - Ghislana

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  2. Oh ja, was für ein schöner Ort.
    Ich kann mir gut vorstellen, dort innere Ruhe und Frieden zu finden.
    Der Feigenbaum scheint auch sehr standfest zu sein, wenn man seinen Standort betrachtet.
    Schön, dass du auch etwas über die Feige an sich berichtet hast.
    Man lernt ja bekanntlich nie aus ;-)
    ♥liche Grüße

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  3. Ja, solche Momente sind Seelennahrung. Ich mag die Form der Blätter besonders und die Gegend am Gardasee ist ja auch paradiesisch schön.
    LG
    Magdalena

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  4. Eine herrliche Aussicht hat dieser Feigenbaum und die Kirche als Schutz vor Wind und Wetter.
    Die Feige ist eine meiner liebsten Früchte ich konnte sie gerade in den letzten Ferientage geniessen und trotz Regen haben wir noch ein paar gefunden.
    Auch hat sich diese Frucht in mein Skizzenbuch geschlichen.

    Liebe Grüsse
    Christa

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  5. Da, wo dein Feigennbaum steht, gefällt er mir am besten. Mein Mann hat einmal eine Topffeige in unserem Garten ausgepflanzt, die hat im Nu alles überwuchert und ein schönes Blumenbeet, das ich angelegt hatte, durch ihren Schatten "vernichtet".
    LG
    Astrid

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