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Sonntag, 18. September 2016

karthaus.kloster

Im ersten Teil unseres Urlaubes waren wir im Schnalstal /Südtirol. In einem kleinen Ort (Karthaus) gibt es einen spirituellen Ort, den ich sehr schätze- ist es doch ein ehemaliges KarthäuserKloster, was inzwischen < verweltlich< ist, in den ehemaligen Zellenhäuschen wohnen jetzt Einwohner des Dorfes und in der ehemaligen Klosterküchenanlage ist jetzt ein Gastomomiebetrieb. Die Zeiten ändern sich, doch der Geist des ehemaligen Klosters ist immer noch zu spüren









Die Spitzbogenportale und das Kreuztonnengewölbe zeugen davon, das dieses Kloster in gotischer Zeit entstanden ist















an den äußerem Kreuzgang waren geräumige Zellenhäuschen für die Mönche gebaut. Neben den heute umgebauten Häusern sieht man neben den Haustüren noch die mit Holzverschlägen verriegelten Öffnungen, die sogenannten Schublöcher, durch die den Mönchen das Essen ( um die Ecke) durchgereicht wurde, um jeden Sichtkontakt zum Überbringer zu vermeiden.


sie sind noch da!!! eine tolle Multimediaschau in Nähe des Kreuzganges erzählt in < lebendigen< Bildern die Geschichte und Entstehung des Kartäuser- Ordens und  die Entstehung der hiesigen Klosteranlage
 https://www.chartreux.org/de/kartauserweg.php
Die Gründung des Ordens liegt in Frankreich und Bruno von Köln war der Urheber. Offfizielle Entstehung war im Jahr 1140, neben den üblichen Regeln jeden Ordens haben die Kartäuser noch eine eigene Regel: die Berufung zur Einsamkeit!!  So heißt es in den Statuten:
Trennung von der Welt
Ausharren in der Zelle
innere Einsamkeit oder Einsamkeit des Herzens











die tollen Videosequenzen nehmen einen mit in die Klosterwelt der damaligen Zeit




Das Kloster war mit einer Ringmauer umgeben, Teile sind noch erhalten.
Stifter dieser Klosteranlage hier im Schnalstal war der Tiroler Landesfürst Heinrich, die Urkunde ist auf den 25. Januar 1326 datiert. Der erste Prior lebte mit 9 Mönchen hier. Aufgelöst wurde das Kloster am 5. Februar 1782 durch eine Reform des Kaisers Franz Josef, er stellte alles unter seine Macht. Verkauft wurde es wenig später.

Wer hierher möchte: es gibt einen schönen Talwanderweg durchs Schnalstal bis nach Karthaus- diesem Zeichen folgen !!!




der moderne Marktbrunnen  von   Martin Rainer


https://de.wikipedia.org/wiki/Kartause_Allerengelberg


Sonntagsgrüße ::))


verlinkt zu ANDREA   und dem Samstagsplausch

und
zum SONNTAGSGLÜCK

Kommentare :

  1. Hast du mal die Kartause in Köln besichtigt die ja dem evangelischen Stadtkirchenverband gehört? Ist natürlich baulich nicht vergleichbar, da knapp vor Kriegsende in Köln zerstört...
    LG
    Astrid

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    1. Danke für den Tipp, merke ich mir für den nächsten Kölnbesuch!!! Und, da der Bruno von Köln ja der Gründer des Ordens ist, heißt es für mich < da muss ich hin< !!! ::))
      Gruß zu dir
      heiDE

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  2. Schöne Fotos und informative Erklärung, man meint immer nur in der Höhe könne man Wandern.
    Muss ich mir merken.
    L G Pia

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  3. Das war mal ein schöner Ausflug. Wirkt alles so lebendig. Toll.
    Liebe Grüße
    Andrea

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