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Mittwoch, 28. September 2016

kölner.spuren

Bruno von Köln hat  nach einem Besuch in Montecassino einen neuen Orden gegründet, in Frankreich in. Sechè - Fontaine fand er einen   Ort der Stille, wo die Einsamkeit der Mönche gelebt werden konnte- innere und äussere Einsamkeit, abgeschieden von der Welt und den Menschen. Diese Regel hatte er zusätzlich zu den Benediktinischen Verordnungen, Armut, Gehorsam und  Keuschheit  und ORA ET LABORA - bete und arbeite,  eingeführt. Geistige Arbeit und Handarbeit waren wichtig und so entstand der Kartäuserorden. In Frankreich im Tal La Torre entstand 1091 das erste Kartäuserkloster und doch... blieb Bruno nicht lange und zog weiter.

 https://www.heiligenlexikon.de/Literatur/Grande_Chartreuse.html
Seine Idee überdauerte alle Jahrzehnte und Jahrhunderte  bis heute.
In Köln gab es auch ein Kartäuserkloster- heute gehört es der evangelischen Kirche Köln.
In dieser Kirche waren wir am Sonntag zu einem Orgelkonzert, wunderschön an zu hören- ich bin ja bekanntlich eine große Verehrerin dieses Instrumentes ( HIER)




An diesem frühen Abend gab es ein tolles Programm aus den Epochen  verschiedener Komponisten, so gab es von Max Reger die  Fantasie und Fuge über B_A_C_H_  op 46   zu hören. Ein Orgeltraum!!   Habe ich oben als Hörprobe !!!::))

gespielt und zu Gehör gebracht hat diese Musik Matthias Haarmann, Kirchenmusiker im kath. Kirchengemeindeverband Kreuz- Köln-Nord und Komponist im In- und Ausland. Zu seinem Repertoire gehören neben der klassischen Orgelmusik aller Epochen auch Jazzstücke und Bearbeitungen aus dem Bereich des Tango Argentino. Auch dieses haben wir als Kostprobe gehört !!!





Kartäuserkirche, Köln







dieses alte Orgelgehäuse stammt von 1770, einziges in Köln erhaltenes Werk vom Orgelbauer Ludwig König

etwas ganz besonderes in dieser Kirche sind die Engels- und die Marienkapelle, und im Anschluß die  Sakristei und dort gibt es ein wunderbares kostbares , spätgotisches Netzgewölbe wo sich zwischen den viel verzweigten Rippen Pflanzenmotive befinden,  es hat wie durch ein Wunder keine Zerstörungen durch den Weltkrieg  erlittten.
die ehemalige Sakristei, im Hintergrund ein Triptychon mit den hl. drei Königen,holländischer Meister




so ein tolles Gewölbe habe ich noch nicht gesehen- man sieht immer wieder etwas Neues und das ist gut so- und-  wie ich gehört habe kennen auch viele Kölner dieses Juwel nicht,  wer diesen Schatz besuchen möchte und ganz besonders die Kapellen anschauen möchte, Mittwochs nachmittag ist die Kirche geöffnet- und - die AntoniterCityTours bietet in regelmäßigen Abständen sachkundige Führungen durch die Kartäuserkirche an

 http://www.kartaeuserkirche-koeln.de/




 und dieser Raum war Konzertort- und wie auf dem linken Foto zu sehen,  für ein Konzert  ein nicht gut besuchter Ort, warum auch immer !! So kamen wir in den Genuß eines < privaten< Konzertes, eineinhalb Stunden Hochgenuß und Hochachtung für den Künstler, der für uns gespielt hat, !!!!!!
Danke, Matthias Haarmann


wie das Kirchengelände um die Kartäuserkirche aussieht ??
Ein Foto zeige ich schon mal!!!



Köln - nicht nur mittwochs  !!!



verlinkt zu: FROLLEIN PFAU  und mittwochs mag ich


 

Kommentare :

  1. wunderschöne Detailaufnahmen und ein interessantes Stück Kirchengeschichte.
    LG susa

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    1. Ja, ein Juwel dieser Ort- besonders das Netzgewölbe hat mich begeistert. Schade, dass so wenig Besucher zu dem Konzert dort waren. Ich werde bestimmt noch einmal dort hingehen
      Gruß zu dir
      heiDE

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  2. Na, da zeigst du es den Kölnern einmal! Aber es ist auch ein zu nüchternes Gelände, das nicht neugierig macht & zum Schauen verführt.
    Ich habe es seinerzeit 1991 durch die Ausstellung kennen gelernt, die einen tollen Einblick in die Vergangenheit gegeben hat. "La Grande Chartreuse" habe ich auch schon vor langer Zeit besucht. ( Dafür, dass ich Agnostikerin bin, renne ich sehr viel in Kirchen & Klöster :-))
    LG
    Astrid

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  3. Ich war selbt überrascht- dachte ich doch Köln und Kirchen gut zu kennen ::)) Aber diese Kirche ist es wert sie zu einer Gelegenheit zu besuchen.- Diese Schlichtheit im Inneren lassen den Besucher aufs Wesentliche schauen!! Mein Hauptmerk an Baukunst ist bekanntlich die Romanik und solche Kirchen in Köln sind mir ans Herz gewachsen !!
    Gruß zu dir
    heiDE

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  4. Liebe Heide,
    Orgelkonzerte höre ich für mein Leben gerne.(Jazz kann ich mir aber nicht so gut vorstellen, da wäre eine Hörprobe wirklich interessant.)
    Das ist ein sehr schöner und interessanter Artikel.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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