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Dienstag, 27. Juni 2017

tag. der architektur

der Architekt Holger Gravius hat seine Ideen und Inspirationen aus dem Bergbau geholt, nach einem Besuch auf der  Zeche Prosper Haniel, wo er mit bei den letzten Besuchers dieses Bergwerks war, lieferte ihm die Anthazitkohle seinen Bauplan. Diese Kohle ist je nach Lichtkegel- einfall mal glänzend und glatt, mal dunkelgrau bis schwarz.Die Geschichte der Kohle tat ein Übriges- von  der Pflanze zur Kohle, vom Einzeller bis hin zur Menschengeschichte- alles fließt ein. Die Einzeller sind auf den Garagentoren zu sehen, die grün-bepflanzte Wand ist im oberen Treppenaufgang und die schwarze < Kohle< ist im Kellerbereich farblich und mit Struktur eingezogen.




Sonntag war der Tag der Architektur




Das Grundstück hatte eine herausfordernde Form- rautenförmig, in einer Kurve gelegen und die Bauvorgabe war ein Satteldach









Die Oberfläche des < Anthrazit< wie Herr Gravius dieses Haus nennt, sowie die Baugrundstückform spiegeln das alles wieder- zerklüftete und verschachtelte Wände und Balkone, das Dach ist kein<rotes Dach<, der Anthrazitton geht bis nach oben.



die Fenster und versetzten Balkone sowie die Fensterwangen sind aus Aluminium und spiegeln das Sonnenlicht, auch ein Anthrazit glitzert.





das Dach beherbert eine Solaranlage












das Treppengeländer erinnert an einen Förderkorb, der im Bergbau die Bergleute unter Tage brachte








das Treppenhaus ist sachlich



die  graue Farbe ist überall und nicht aufdringlich sondern ist beruhigend, so auch die Meinung von Herrn Gravius




die Pflanzen als Zeichen des Lebens vom Einzeller an- zu sehen eine aus verschiedenen Moosen gestaltete Wand, ohne Bewässerung möglich





hier im Keller der < Abbau< des Anthrazit dargestellt mit grober Verputztechnik

so eigenwillig wie das Haus ist, so vermitteln die Menschen die dort wohnen eine Individualität-in eine Wohnung durften wir Besucher beim Tag der Architektur hineinschauen 




auch im Badezimmer ist die graue Farbe- sieht nobel aus








innerhalb dieser Wohnung gibt es noch ein Dachgeschoss und mit tollen Aufgang.


Die Idee dem Bergbau zu zollen, der Natur abzuschauen, der Anthrazithkohle aus dem Ruhrgebiet eine baulich-kulturelle Chance zu geben und die Sachlichkeit ohne Verspieltheit, das alles gefällt mir sehr gut.
Die Einflüsse des Architekten hat auch eine interessante Seite des Bauherrn gezeigt, nämlich die  Gedanken des Zen Buddhismus
http://www.zenbuddhismus.de/
Jedes Haus hat seine Geschichte- weitere Projkete von Herrn Gravius ( HIER) 

Montag, 26. Juni 2017

die 25. kalenderwoche



Montag:

ein sommerlicher Spaziergang zu Hause an der Ruhr entlang- und es war angenehm den Weg (fast) für sich zu haben, den meisten war es wohl zu heiß- ansonsten ist der Weg nämlich (Renn)-Rad -Fußweg und man wird oft angeklingelt, für Wanderer ist der Ruhrweg   zu laufen, immer am Wasser entlang bis Hattingen, erst dort macht die Kaiserroute auf dem Weg nach Paderborn eine  Kurve - -
auf dem Wasser haben sich die Kanadagänse seeeeeeeeehr vermehrt und ihre Hinterlassenschaften auf dem Wanderweg  sind enorm!!!




auf der gegenüberliegenden Uferseite ist ein Campingplatz auf dem Bauwagen als zu mietende kleine Unterkünfte stehen- Freunde und Familienangehörige haben dort schon einmal < Urlaub vor der Haustür< gemacht





Dienstag:
ein Ausflug nach Paderborn stand auf dem Kalender- wir waren in der Ausstellung < Wunder Roms<, mit tollen Exponaten ,die ich zwar alle schon in Rom am Originalstandort gesehen habe,- diese hier in NRW zu treffen ist schon schön, doch auf Grund der Stellfläche im DIözesanmuseum Paderborn wirken sie  zusammen<gequetscht< und können so ihre Schönheit nicht richtig entfalten- schade-
der Inhalt der Ausstellung ist eine Zeitreise Roms und den römischen Gedanken hier im NORDEN





Mittwoch:
ein Treffen mit einer lieben Freundin, mit der ich zusammen in Rom war, lecker gegessen nach mediteraner Art









Freitag:




und wieder auf römischen Spuren, diesesmal durch Zufall. Bei einem Besuch im kleinen Ort Ginderich/ Wesel kamen wir an dieser Baustelle vorbei, sieht erstmals wie eine < normale< Straßenarbeit aus, ist aber in Wirklichkeit( durch Zufall entdeckt)  eine römische Ausgrabung, man fand dort ein Mosaik aus dem 1.Jh.. n. Chr. aus einer römischen Villa- Xanten die Römerstadt ist nicht weit weg !!
Dieser Ausflug mit Gemeindeimitgiedern war eine Vortour um zu schauen wie es vor Ort aussieht um mit der Gemeinde eine Fahrt hierher zu machen- Ginderich ist der älteste Wallfahrtsort am Niederrhein, es muss nicht immer Kevelaer sein  ::)) ( Meine Marien-Verehrung ist eine andere )
( das Foto habe ich abfotografiert)




Samstag:
im Garten die wunderschönen Rosen bewundert- ein herrlicher Duft der beim Lesen in die Nase steigt und erst Recht, das Gelesene verzaubert- ein Buch von Nele Neuhaus < der Wald< ist zu Ende gelesen. Dank der lieben Irmi steht nun ein Buch von Pearl Buck auf dem Progarmm und ist bestellt !!






Sonntag:
 am Tag der Architektur konnten wir dieses Haus innen und außen besichtigen. Der Architekt
 Holger Gravius hat seine Ideen und die Umsetzung erklärt- genial- Dank den Bewohnern durften wir einen Blick in eine Wohnung tun- mehr davon kommt in einem EXTRApost. !!
ich bin begeistert von dieser Bauweise und könnte sofort in dieses Haus einziehen  ::))




wochenanfanggrüße  ::))

Sonntag, 25. Juni 2017

baum.freund,birne

meinen Baumpost schicke ich zu Ghislana und die anderen Baumfreunde


bei einer Wanderung in Holland sind wir an einer Birnenobstplantage vorbei gekommen; Obst das so angbaut wird kenne ich aus Südtirol und Italien- Birnen so in Reihe und Glied  habe ich noch nicht gesehen- da war mein Interesse geweckt und ich habe mich < schlau< gemacht





Conference belegt ungefähr 70 Prozent der Birnenanbauflächen in den Niederlanden und Belgien. Auch in England ist Conference die absolute Leitsorte. Daneben wird Conference auch in Frankreich, Italien und Spanien viel angebaut.












Im modernen Birnenanbau wird die Sorte auf Unterlage veredelt. Bei Conference sind das meist Kwee MC oder Kwee Adams. Nach zwei oder drei Jahren in der Baumschule werden die jungen Pflanzen auf 1 bis 1,25 m Abstand gesetzt. Zwischen den Baumreihen wird eine Fahrspur für den Schlepper freigelassen, damit der Landwirt die Pflanzen versorgen und das Erntegut zu den Kühlkammern abtransportieren kann. Seit etwa zehn Jahren werden die Bäume manchmal sogar auf 40 bis 50 cm Abstand gesetzt.
 

















Damit die Bäume ihre Form bewahren, werden sie jeden Winter beschnitten. Kennzeichnend für die neuzeitlichen Anbausysteme ist die gute Belichtung der Früchte. Früher hing ein erheblicher Teil der Früchte im Dunkelbereich, wo sie kleiner blieben und weniger Geschmack entwickelten. Auch ist es bei kleineren Bäumen einfacher, die Früchte sicher auszudünnen. Dies kommt der Fruchtgröße und der Fruchtqualität zugute. Manche Produzenten verwenden jährlich 100 bis 200 Stunden pro Hektar darauf, die Bäume auf die erwünschte Fruchtdichte auszudünnen. Für ausgewachsene Pflanzungen wird eine Fruchtdichte von 200.000 bis 250.000 Stück pro Hektar angestrebt.




















Ab dem zweiten oder dritten Jahr nach der Pflanzung kann der Landwirt mit dem Ernten beginnen. Die Conference Birnen werden zwischen Anfang und Mitte September geerntet. Gepflückt wird von Hand. Ein Teil der Birnen wird an Ort und Stelle sortiert und verkauft. Der übergroße Teil wird in Kühlkammern eingelagert: bei -1°C sowie niedrigen Sauerstoff- und hohen Kohlensäuregehalten. So lassen sich die Conference acht bis elf Monate lang ohne nennenswerte Geschmacks- oder Qualitätseinbußen aufbewahren. Bevor sie in den Handel gebracht werden, werden die Birnen sortiert und verpackt. Beim Sortieren werden sie gewaschen und nach Fruchtdurchmesser (5-mm-Stufen) aufgeteilt.






...ein Birnbaum in seinem Garten stand......::))













Samstag, 24. Juni 2017

armenien. reiseland



Wer nach Armenien reisen möchte, im Moment zwar nur virtuell, sei herzlich eingeladen ....




und ich mag über Armenien erzählen, weil es soviel von dort zu berichten gibt, denn ein Volk das so behandelt worden ist braucht eine kleine Stimme um immerwieder an die Schreckenstaten zu erinnern und- an die Schönheit des Landes Neugier erwecken- und die lieben Menschen dort, die auch heute noch soviel Ungerechtigkeiten erleben müssen !!!!!



Medieval church, Armenia


Wie komme ich dazu ein mir unbekanntes Land  weit weg von meiner Heimat, so zu mögen, dass ich unbedingt dort hin reisen möchte?? Zumal es nicht wirklich viel  Reiseliteratur und Reiseführer gibt, die es ermöglichen ganz viel über Reisewege zu erfahren; da sind andere Geschichten über Land und Leute sehr aufgeschlossen. In der Bloggerwelt habe ich den Blog  Simplay Another Green Blog  gefunden. Dort steht u.a.  Armenien- was kein Reiseführer verrät -- und das hat mich neugierig gemacht.

Armenien:
ist ein wunderbares und geschichtsträchtiges Land und es hat kulturelle und religiöse Ereignisse aufzuweisen, die ihresgleichen sucht. Die großartigen Landschaften sind so unterschiedlich: von Wüsten und verlassenen Orten, von grünen Wäldern und wunderbaren Seen, von Klöstern und Ruinen, das alles ist Armenien, aber das Beste sind die Menschen, die dort heimatverbunden leben, gastfreundlich sind und den Gästen gerne ihr Land zeigen.
Armenien ist ein Land der Steine- Kreuzsteine sind berühmt, worauf die Armenier stolz sind. Armenien ist die älteste christliche Nation,
 heidekind.blogspot.de/2016/07/duduk-djivan-gasparyan-kapuit-manushak.html

Die damaligen Könige hatten Gebiete die von Syrien bis zum Schwarzen Meer reichten.
Und gar nicht so in meinem Bewußtsein- die Seidenstrasse führte hierher -zwischen Türkei und Persien und Russland.- als die Sowejtunion zerbrach begann in Armenien eine neue Wiederbelebung des Nationalismus, die kulturelle und traditionelle Kultur lebte auf und das ist überall zu spüren


Oper in Jerewan, der Dresdner Semperoper nachempfunden


Die Hauptstadt Jerewan (Eriwan) ist offen und progressiv. Es gibt eine lebendige Kulturszene und großartige Museen.
Jerewan ist eine quirlige Stadt




früher der Leninplatz, heute Platz der Republik


die Hauptstadt Jerewan
hat heute      1.201322 Einwohner  und wurde 782 v. Chr. gegründet und ist somit eine der ältesten Städte der Welt. Doch viele alte Gebäude gibt es  kaum zu sehen; geschuldet durch die Geschichte -geprägt mit vielen Christenverfolgungen und Todesmärschen in die Wüste bis hin zum Genozid, -gefolgt von Kriegen mit Nachbarstaaten die eigentlich zu Armenien gehörten bis zur Unterdrückung durch die Sowejtunion, ist Armenien erst wenige Jahre unabhängig.
Teilweise sieht man  im heutigen Stadtbild die russischen Einflüsse. Selten sieht man alte Kirchen, viele wurden abgerissen oder man ließ sie zerfallen ( was in ländlichen Gegenden genau so ist)


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In Jerewan gibt es viele Hochhäuser und nicht fertiggestellte Bauen, die der Version geschuldet ist hier Industrie, Schulen und Wohnhäuser zu bauen, sie wurde nicht vollendet- nach dem Zerfall der Sowejtunion hatte Armenien kein Geld alles aufzubauen.. Einige sind inzwischen aufgebaut und zu Ende gebracht.
Viele Gebäude sind aus Tuffstein, ein in Armenien rosa Vulkangestein. Es ist wärmedämmend und diese Steine leuchten rötlich, bräunlich und rosa. Deshalb wird Jerewan die < rosa Stadt< genannt








Sehenswürdigkeiten  u.a.

aus dem Mittelalter stammende Kreuzkuppel kirche, 13. JH   ist besonders sehenswert

Kathedrale Gregor des Erleuchters, 1997  bis 2001 gebaut, größte Kirche der armenisch-apostolischen Kirche, gebaut zum 1700 Jahrestages der Gründung des Christentums als Staatsreligion

historisches Museum, mit Volkskunst, Gemäldegalerie und Einblick in die armenische Geschichte  und Literatur und Kunst

Zizernakaberd - Gedächtnisstätte für die Opfer des Völkermordes 1915- der Bau ist aus dunkelgrauem Baseltquadern

Lichtspielhaus < Moskau<  Filmfestival < goldene Aprikose<  jährlich einmal




Land und Leute:
Trotz aller Widirgkeiten sind die Menschen in Armenien ein offenes, positivdenkendes Volk mit traditioneller Verbundenheit mit ihrer  Heimat, mit tiefem Glauben und Genügsamkeit; die Menschen sind nicht reich an Gütern, aber an Herzenswärme und Gastfreundschaft
Vielen Naturkatastrophen zur Demut, das letzte große Erdbeben war 1988, haben die Wirtschaft  die Menschen gebeutelt. Der Genozid und die Flüchtlingswelle danach, belasteten viele Familien bis heute, viele Armenier leben im Ausland ( Diaspora in USA, Frankreich .. ) und das hat wenigstens etwas Gutes: sie unterstützen mit ihrem Einkommen die in Armenien Gebliebenen. Viele Familien können nur so überleben,denn das Bruttoeinkommen im Monat beträgt 100 $.
Viele Geschichten über die Familien gibt es zu erzählen, die die Enkelgeneration ins Rollen bringt. Manche Armenier trauen sich auch heute noch nicht, ihre wahre Identität zu offenbaren. Aufarbeitung und Auseinandersetzung kommen nur zögerlich zu Tage.
Und trotzdem:
die Armenier sind den Fremden gegenüber herzensgut und hilfsbereit und aufgeschlossen. Im touristischtem < Alltag<  helfen sie wo sie können und oft werden Reisende  nach Hause eingeladen.
IM Hotel und Fremdenverkehrswesen, bei Taxifahrten, bei Führungen tun sie für die Gäste alles.
Die Armenier sind einfallsreich und gebildet und sie sind < fromm<. Sie leben ihren Glauben tat-sächlich , und das mit großer Hingabe. Und bis zu dem fürchterlichen Verbrechen 1915 lebten die Türken, Kurden, Armenier mit ihrer jeweiligen Religion friedlich nebeneinander und respektierten die Andersgläubigen




die Reise geht weiter :  
das Land begeistert mich und die Menschen dort interessieren mich mit ihren Geschichten sehr. In diesem Jahr wird es mir nicht gelingen dorthin zu reisen, das Urlaubsprogramm ist anderweitig gebucht.

samstagsgrüße  ::))

 zu  dem Samstagsplausch   verlinkt



                                          


Freitag, 23. Juni 2017

lemon.kühlung.drink



was braucht man bei Sommertemperaturen? Eine Köstlichkeit die kühlt- und zwar Lemonschorle mit Eis und Zitrusscheibe- Zitronenmelisse-  fertig und lecker


die Farben tun ein Übriges, damit es sommerlich ist ::))









die Mineralwasserflaschen sind für den Vorrat















Lavendel aus dem Vorgarten runden das Sommerbild ab














mein Kalender nimmt das sommerliche Gefühl mit auf- es sind natürlich auch Wintertermine dort niedergelegt  ::))











Lavendelblüten , die mich an Urlaub in meinem Lieblingsland Italien erinnern-
freitagsgrüße

verlinkt zu HELGA

Donnerstag, 22. Juni 2017

blüten.rausch - dnd

am Sonntag waren wir im Rausch- viele Blüten und Gräser, Blumen und Baumstämme standen am Wegesrand- hier eine kleine Auswahl !!



verlinkt zu : GHISLANA und dem DND

eine Margeritenpracht in der Nähe der Talsperre Neye in Wipperfürth im Bergischen Land





























































und noch einmal in weiß:










diese Blütenpracht haben wir auf dem HEIMATweg in Wipperfürth gesehen, eine Wanderung von zwei Stunden mit tollen Ausblicken ins Bergische Land








an der Neyetalsperre













eine tolle Tour, für ruhesuchende Naturfreunde  ::))


donnerstagsgrüße ::))