granada - andalusien - 1





in Granada

unsere Urlaubsreise war eine Reise in ein Traumland- am Südpunkt von Europa, Afrika ist nur 14 km entfernt, die islamischen Kulturstätten sind einmalig und Weltkulturerbe der Unesco. Und ich war dort: Andalusien wo der Flamenco zu Hause ist, wo die weißen Berge und die weißen Dörfer sind-, dort gibt es  die  riesigen  Landschaften wo nur Olivenbäume stehen und die trotz der Hitze und der Trockenheit üppig Oliven hervorbringen: es gibt Landschaften wo die Korkeichenwälder stehen und dieses  wertvolle Baummaterial hergeben, die erste Ernte einer Korkrinde erfolgt nach 8 Jahren Wachstum des Baums  und ernten darf man sie  nur alle drei Jahre, - - und auf dem Weg nach Granada haben wir unendlich viele Stierfarmen gesehen, wo die Tiere in Zufriedenheit leben. Stress bekommen sie nur in den letzten 10 Minuten ihres Lebens, nämlich beim Stierkampf. Diese Tradition ist inzwischen sehr umstritten und findet nur noch zweimal im Jahr statt. Die Zuchttiere leben abgeschirmt von der restlichen Herde und ihr Zeugungsgut wird per Labor an die weiblichen Tiere abgegeben.
Gesehen haben wir keinen Stier- Kampf,  aber in Ronda ist die älteste und schönste Arena Spaniens. Ein Kunstwerk( später mehr)
Andalusien ist ein Land der Feste: der Höhepunkt in jeder Stadt ist die Karwoche, dort werden riesengroße Heiligenfiguren durch die Strassen getragen, oft sind die Träger < verkleidet< wie mit einer Mütze, ähnlich dem der des Ku- Kux Klan Im April und Mai werden die Floresfeste gefeiert und die Stadt, das Dorf wird blumig geschmückt, besonders zu bestaunen sind dann die Innenhöfe.





das Wichtigste in Granada ist die Alhambra, eine Stadt auf dem Berg, die von Phöniziern, Nasriden, bewohnt wurde, nicht nur der Herrscher  mit seinem Gefolge, auch einfache Bürger und Handwerker wohnten hier in der <Oberstadt. Das Weltkulturerbe ist das größte seiner Art aus islamischer Zeit.
Und deren Baukunst ist einmalig
die Burganlage ist 740 m lang und bis zu 220 m breit.Im Osten ist der Sommerpalast, Generalife. Alhambra, roter Palast, ist auf die Grundmauern zurückzuführen.



Puerta del Vino

hier beginnt der Rundgang, es ist übervoll, aber das wußten wir vorher, und die bestellten Führungen sind sehr streng, wer nicht pünktlich kommt darf nicht mehr rein. Das war ein komisches Gefühl so unter Druck zu laufen, aber ich habe mich mit der Zeit daran gewöhnt- und die Alhambra ist es wert!!











Allah ist der größte -    in arabischr Kalligrafie







der Myrtenhof- die Myrtenhecken sind ein Zeichen von Ehrerbietung,  die Myrte ist seit altersher eine wertvolle und heilende Pflanze-  ab dem 15. Jh. gilt sie als Pflanze der Liebenden, deshalb wird  auch heute noch oft einer Braut einen Myrtenkranz umgelegt wird-    hier im Myrtenhof durfte der Kalif mit seinen  Frauen wandeln, die Konkurbinen durften durchs vergitterte Fenster schauen, selber aber nicht gesehen werden




auch hier im Löwenhof war der Privatbereich des Königs



umgeben ist der Löwenhof von einem Säulenkreuzgang-



ein Sternenhimmel - ein Zeichen des Islam ist der Stern- die sieben Stufen zum Himmel, daher das Sprichwort: im siebten Himmel-
Sternenhimmel mit Kern der Erlösung






die Christen veränderten die maurische Architektur,  hier in Andalusien haben sich einige Wunderwerke bewahrt.Die Wände ziert arabische Kalligrafie und die Gewölbe haben eine raffinierte gestaltete Geometrie. Es ist Kunst die keinen Anfang und kein Ende hat !! Eine  Art von Heil und Segen








ein Deckengewölbe mit Stalaktiten aus Gips,Alabaster und Marmor


























von außen eher wehrhaft und man ist um so mehr erstaunt welche Kunst im Inneren ist





vorbei an dem Renaissancebau von König Carl V, der stilmäßig nicht richtig in die Alhambra passt ,ging es vorbei in die Gärten














ein Blick auf die Alhambra



















Blick auf die Alhambra, auf die Stadt Granada und im Hintergrund die Ausläufer der Sierra Nevada


die Stadt Granada hat viele kleine schmucke Gassen unter anderem eine marokkkanische Gasse wo es nach Tee, Leder nach orientalischen Gewürzen riecht. Bunte Stoffe in Vielfalt und ein bisschen eintauchen in eine andere Welt.
Hier in Granada gibt es noch die Tradition der Tapas, die aus der Küche dem Gast gereicht wird, kostenfrei und es gibt immer etwas von der Küche Vorbereitetes. Die Übersetzung von Tapas heißt: Deckel. In früheren Zeiten legte man auf das Bier- oder Weinglas eine Scheibe Brot. Später legte man Schinken darüber und so veränderte sich die Tapa zu einem Häppchen. In vielen Lokalen gibt es inzwischen Tapas gegen Bezahlung.







in Granda gibt es eine Kathedrale und die Domschatzkammer zu besichtigen, es gibt die einzige  Karawanserei in Spanien,diente früher als Handelsplatz und Unterkunft, heute sind dort Büros. Neben der alten Universität gibt es ein Kloster. Heute wird es noch bewohnt, im Eingangsbereich zur Kirche gibt es Spezereien zu kaufen.
Eine tolle Stadt und wir werden sicherlich noch einmal dort hinfahren.
Aber es gibt noch so viel zu sehen und davon erzähle ich im zweiten Teil ::))



ich mag Andalusien und schicke meinen Post zum MMI

und
am Samstag zum Samstagsplausch

Kommentare

  1. Liebe Heidi,
    ich bin dir mit großem Interesse gefolgt. Schöne Erinnungen
    wurden wach, Vergessenes wieder aufgefrischt.
    Tolle Fotos!
    Einen angenehmen Wochenteiler wünscht Dir
    Irmi

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  2. Auf unserer Andalusienreise vor einigen Jahren war Granada auch unser absoluter Liebling. Danke für die schönen Fotos!!
    Liebe Grüße
    Andrea

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