rosemarie koczy - künstlerin aus recklinghausen


                                                                                          


  
Künstlerin -
Rosemarie Koczy wurde am 5. März 1939 in Recklinghausen geboren.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/8/8b/Rosemarie_Koczy_Working_1978.jpg/220px-Rosemarie_Koczy_Working_1978.jpgeine  Künstlerin die nicht so präsent ist, obwohl sie in den USA mit Peggy Guggenheim befreundet war- ich kannte sie nicht und ich bin auf Kunstausstellungsweg nach Recklinghausen < gekommen<, dort ist eine Ausstellung in der Kunsthalle
Sie war weltweit einen angesehene Wandteppich-Designerin. Einige Einzelausstellungen waren bekannt.
Aber in ihrer Lebensmitte verließ sie die Texilkunst und machte sich in der Malerei ihrer Traumaerlebnisse auf die Spur.
Ihre Eltern waren jüdischen Glaubens und in der Nationalsolzialistischen Zeit wurde sie im Alter von drei Jahren deportiert.
Sie überlebte dieses Schicksal in Dachau und Struzhof.
Dort musste sie viel Folter und Tod und Quälereien erleben und sehen wie die Leichenberge in eine Grube geschoben wurden


Bildergebnis für rosemarie koczySie erlebte Hungersnot und Krankheiten, wie Tuberkulose und Typhus. Immer hatte sie den Tod vor Augen.Ihre Mutter war so traumatisiert dass sie ihre Tochter nicht aufziehen konnte. So kam Rosemarie zu den Großeltern und lebte auch im Waisenhaus. Nach diesen Erlebnissen wurde sie diese schrecklichen Gedanken nicht mehr los und in späteren Jahren wandte sich von der Webkunst ab und begann zu malen.

Bildergebnis für rosemarie koczy




Ihr Leid kommt besonders auf jeder neuen Zeichnung mit Tusche und Stiften auf Papier zum Ausdruck.
Die Menschen die sie malt stehen im Mittelpunkt des Bildes und sind eingerahmt mit Strichen und  Mustern, diese sollen ein Leinentuch symbolisieren. " Ich webe euch ein Leinentuch", sagt sie immer wieder. Ein Leinentuch ist in der jüdischen Begräbniskultur ein Zeichen des Respekts. Das heißt: <Jeden Tag fahre ich fort, die Opfer zu beerdigen.<
Ängste, Unmenschlichkeit, menschliche Schemen- alle Unbefangenheit ihrer Jugend hat sie in die grafische Form gebracht.

Bildergebnis für rosemarie koczy        So sind viele leidvolle und hoffnungsvolle Grafiken entstanden, die unter anderem in St. Gallen in der Schweiz sowie im Guggenheimmuseum in New York zu bestaunen sind.
Am Ende ihres Lebens, sie stirbt  im Dezember 2007 in USA, sind es 12000 Werke ihrer besondern Art.  Ihr zweiter Mann, Louis Pelosi, war zur Eröffnung am 27. August in Recklinghausen.
Diese Ausstellung, die sich ausschießlich mit der Kunst des < Leinentuches< beschäftigt, ist bis zum 19. Novemver 2017 geöffnet.



Und da ich das Thema erinnerungswürdig erachte und ich auf die Künstlerin aufmerksam machen möchte , ich die Künstlerin mag, verlinke ich zu MMI, und Frollein Pfau

mittwochsgrüße ::))

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