feuer und flamme


Ich bin <FEUER UND FLAMME< von dem Thema das die liebe ASTRID von Le Monde de Kitchi, vorschlägt und uns einlädt darüber nachzudenken .
Diese Überschrift ist ein Teil meiner Lebensphilosophie: be-geistert sein und klein wie ein Funkenflug sein, gute Ideen weiter versprühen, der die Anderen mitreißen kann, dieses Brennen für Themen ,die die Welt und die Kirche betreffen, die die Ungerechtigkeiten mit Feuerbrand ausmärzt,
die die Kinder und Jugendliche begeistert weil es ihre Themen sind::
FIRMUNG mit Feuer und Flamme
eine lange liturgische Nacht habe ich im vergangenen Jahr erlebt, wo das Thema über das < banale< Koksofenfeuer im Ruhrgebiet referiert wurde, wo Lehrer aus ihrer Berufserfahrung mit Schülern erzählten, wo eine Ordensfrau ihren be-geisterten Weg uns vortrug, und wo die Kirche begeistern kann- in Jugendgottesdiensten wo oft das Thema Feuer und Flamme insziniert wird-


















Feuer dieser Größe kann ich nicht entzünden


aber unseren Ofen im Gartenhaus  bekomme ich schon mit Holz befeuert. Dazu brauche ich gut gelagertes Holz zunächst in kleinen Stücken, dann Zeitungspapier darüber, dann die Zugluft befördern und wenn die ersten Flammen aufsteigen lege ich größere Stücke darauf. Beim Prasseln des Feuers wird`s warm ::





Feuer dieser Größe finde ich faszinierend, solch eine Kraft und Leuchtkaft ist wunderbar und wir haben schon viele solcher GRoßfeuer besucht unter anderem waren wir vor Jahren in Warnemünde am Strand und dort wurde ein Martinsfeuer abgebrannt ein toller Anblick Feuer und Meer - und-, als Pfadfinder haben wir in den Sommerlagern immer Lagerfeuer gemacht und dort gesungen und Stockbrot gemacht, na das ging meistens schief::)) außen schwarz und innen roh !!
Aber ein Lagerfeuer ist ein guter Treffpunkt um miteinander ins Gespräch zu kommen, und das waren meist die besten Gespräche
und für die Kinder ist ein Feuer ein <Spiel mit dem Feuer< oft genug mussten wir als Leiter die kleinen Pfadfinder auf die brennenden Gefahren die sie mit ihren Stöcken verursachten, zurecht weisen.
Zu dieser Größenordnung von Feuer sind wir bis zum letzten Jahr immer gegangen_Osterfeuer der Gemeinde. Zunächst wird das Osterfeuer gesegnet und  dann gibt es Osterbrot und Ostereier und Osterbier. Das schmeckt nach der Fastenzeit besonders gut, diese sogenannten Traditionsfeuer dürfen abgebrannt werden, im eigenen Garten ist ein Feuer untersagt
beim Osterfeuer ist auch immer die freiwillige Feuerwehr vor Ort und hält <Feuerwache<




dieser ausrangierte Feuerwehrschlauch ist jetzt Dekoration und Mahnung, immer vorsichtig mit Kerzen zu sein, auch wenn aus unserer Familie M<itglieder der Feurwehr  sind, Tipps und Ratschläge nehme ich sehr ernst
oft gehen wir auch zum Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr, dort werden in einigen Vorführungen nicht nur Rettungsmaßnahmen gezeigt, sondern auch wie schnell sich ein Feuer entzünden kann, Fettbrände- Sprühdosenexplosionen, Tannenbaumbrände, da muss ich den größten Respekt aussprechen wie die Feuerwehrmänner beherzt eingreifen und oft ihr Leben riskieren.
















Vor Feuer habe ich großen Respekt- einmal weil es eine ungeheurige Kraft und Hitze erzeugt, und auch, weil es auch Chancen in sich birgt- nach Altem folgt Neues; nach Brand kommt neues Leben- wie im < richtigen Leben< habe ich dunkle Zeiten erlebt, mit Familienzwist und Unverständnis, vor Krankheit mit zum Glück gutem Ausgang; und dann merke ich die Kraft und Energie und Ausdauer in mir um zu neuen Taten aufzubrechen. Aufgaben die mich herausfordern und die mich begeistern;











 und hier: das Feuerspektakel
:::  bei einem Ritteressen in einem Restaurent gab es Feuereinlagen: Feuerspucken und Feuerkegel zum jonglieren- einfach toll

dieses Fest ist auch eine Familientradition: am Allerheiligentag treffen wir uns bei unseren Lieben und zünden für sie Grablichter an- sie  haben es verdient weil sie in unserem Leben Vorbilder waren und mit ihrer Lebensweisheit uns den richtige Weg gezeigt haben.
Und hier  auf dem Friedhof gibt es eine neue Form der Flamme_ als ich Kind war, war der Friedhof bunt, voller vieler kleiner Kerzenbecher aus durchsichtigem Kunststoff, schön anzuschauen, doch Regen vertrugen diese Becher nicht!!










mit diesem Foto gehe ich zu den Traditonen in der Novemberzeit- das Martinsfest mit allen Facetten haben mich von Kindheit an in den bann gezogen- ich kann mich an viele Martinzüge erinnern, wo im Anschluß ein großes Martinsfeuer entzündet wurde und die bestgestalteten Laternen prämiert wurden- ich war auch einmal dabei!!::))
Auch in der Jetztzeit finde ich die Laternenzüge toll, mit unseren Kleinen sind wir dann immer dabei. Leider ist die Laternenbeleuchtung mit Kerzen   von den Batterien abgelöst. Schade!







in der Adventzeit bin ich ganz besonders auf Kerzenlicht eingestellt. viele Kerzen in Gläsern und der Adventkranz sind für mich wichtig, weil sie ausdrucksstark mir die Helligkeit eines Wachslichtes ans Herz legen.













hier zu sehen: eine Schmiedefeuer im Freilichtmuseum in Hagen








Feuer ist eine Energiequelle der ganz besonderen Art- man gebraucht es um Werkzeug herzustellen-und- es gibt Wärme in der kalten Jahreszeit und das war in meiner Kinderzeit viel intensiver, die Räume hatten Kohleöfen die von der Diele aus beheizt wurden. Ich kann mich an die Kochkünste meiner Großmutter erinnern, die auf dem Kohleherd die Speisen zubereitet hat. Aus dieser Zeit haben wir in unserer Gartenhütte einen Kohleofen, der uns bei meinen Frauentreffen gute Dienste leistet, es ist eine gemütliche Wärme und die Themenabende haben einen besonderen Charakter wenn in einem Vortrag zum Beispiel das Zitat genannt wird: damit kann man keinen hinter dem Ofen hervorlocken    ::))
mit meiner Frauengruppe haben wir im vergangenen Juni das Johannisfeuer gefeiert, zu diesem Fest habe ich HIER schon einmal erzählt.Dieser Brauch stammt aus keltischen Zeiten um die Sonnenwende zu feiern und dies haben die christlichen Bräuche übernommen, heute wird das Feuer dem heiligen Johannes geweiht. Ich mag solche alten Riten und Gebräuche.





















dieses tolle Korbfeuer haben wir am letzten Silvesterabend gemacht- wir hatten im Garten eine große Jurte stehen, - in dieser Art von Zelt kann man ein offenes Feuer machen, da das Jurtendach eine große Öffnung hat - die noch von einer Geburtstagsfete dort stand und so haben wir im Feuerschein erzählt und gegessen, und auf das Neue Jahr angestossen




mit Funkenflug in die Zukunft- immerwieder neu und voller Tatendrang und Neugier, es gibt noch so viel zu er-leben und Funkenversprühen tut den Mitmenschen gut, sie mitzunehmen
ein Funke aus Stein geschlagen gibt Feuer in tiefer Nacht- ein Lied- das wir oft im Gottesdienst singen, besonders bei Jugendfeiern wie zu Beispiel der Firmung wo der hl. Geist als Feuersymbol oft genommen wird. Und so gab es bei einem meiner Firmkinder ein entsprechendes Geschenk, wie Räucherstäbchen, wie tolle Streichholzschachtel oder Wunderkerzen, auch  entsprechend betitelte Bücher
 verlinkt zu: ANDREA und dem Samstagsplausch
mit einer Tasse Feuerzangebowle  ::))

funkengrüße ::))

Kommentare

  1. Vielen Dank für diese vielen Informationen..Frau lernt doch immer wieder. Schöne Bilder. Dir einen tollen Wochenstart. Gruß Sylvia

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  2. ja.. Feuer hat so viele Aspekte

    und früher war es viel mehr in den Alltag eingebunden
    ohne Feuer ging das bäuerliche Leben kaum
    auch die Industrie kam ohne Feuer nicht aus
    heute hat sich vieles geändert..
    ist leichter geworden
    aber auch nüchterner
    wie schön dass du deinen Firmlingen das Thema Feuer nahe bringst
    liebe Grüße
    Rosi

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  3. so viele facetten von feuer - so spannend zu lesen!
    lieben gruß von mano

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