mosaik.steine.synagoge

die Geschichte berührt- und heute ist ein Tag an den man erinnern sollte, denn der Krieg war beendet.
Grauenvolle Taten von <kranken<, machtgetriebenen  Menschen an Mitmenschen die anders lebten im Glauben und doch Bürger ihres Landes und ihrer Nation waren, sind Zeugnisse dieser Zeit..
Um auf deren Spuren zu gehen und zu erinnern war ich am Samstag  mit meiner Frauengruppe in der Essener Synagoge.
Sehr ergreifend und berührend war unsere Leiterin durch die Synagoge, die uns nicht nur die Architektur des Gebäudes sondern, viel intensiver das jüdische Leben näher gebracht hat.


Sie erzählte aus ihrer Heimatstadt Jerusalem, die   Heiratsgründe nach Essen gebracht hat, sie erzählte von jüdischen, religiösen Unterschieden, und sie erzählte aus Kriegszeiten, die ihr die Familienangehörigen erzählt haben. Und- auch heute gibt es in Israel Traditionalisten die < nur < ihre Sichtweise auf Judentum und Politik  legen.


Unsere Leiterin in der Synagoge ist eine junge Frau, die  in Deutschland zunächst in der größten jüdischen Gemeinde in Berlin lebte und jetzt hier in Essen zu Hause ist. Wie leben die Juden heute und was ist ihr Erbe? Sie erzählte aus Jerusalem, wo liberale und ultraorthodoxe Juden wohnen, wo die modernen Menschen zu einem koscheren MC-Donald`s essen gehen, und wo der Sabbat ein bisschen lockerer gelebt wird. Das ist ein Leben in Traditon und Gelassenheit
Schön, auch einmal positives aus Jerusalem zu hören.


Die Geschichte des Krieges hatte auch in der jüdischen Gemeinde in Essen schreckliche Taten erlebt.
Bürger und Bürgerinnen wurden aus dem Alltagsleben sei es bei der Arbeit oder aus der Familie oder während der Synogegenfeier brutal herausgerissen.
Ein lebendiges Beispiel das es nach vielen JAHREN  der Auswanderung nach Australien hat Doris    Moses     1988 Mosaiksteine an die Essener Gemeinde zurückgegeben, die sie als 12jähriges Kind nach der Pogromnacht gefunden hat.
Auch angebrannte Torastücke gab ein jüdischer Bürger zur Erinnerung an die Synagogennacht zur Ausstellung.






über die Greueltaten die das ganze schreckliche Krieggeschehen aufzeichnet möchte und kann ich gar nicht schreiben, eine Erinnung an das Ende des Krieges gebe ich bescheiden weiter  -
Und- einen Auftrag an unsere verantwortlichen Politiker, die die Geschichte, die Menschenrechte und die Verantwortung  und die Macht im Sinne der Menschen und des Landes lenken und leiten mögen- im GUTEN SINN



die größte freistehende Synagoge ist die in Essen, von Edmund Körner gebaut, nach vielen Jahren der Zerstörung,  und vielen Ausstellungen ( das Plakatmuseum war hier unterbegracht)
ist das Gebäude sehr beeindruckend und lässt die Religiösität spüren. Der große Toraschrein, die Mosaikmotive aus der Tier und Pflanzenwelt sind wieder hergestellt worden.

ein Besuch in der Synagoge ist eine Bereicherung.



Danke an unsere nette Begleiterin








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dienstagsgrüße  ::))

Kommentare

  1. Das ist doch mal ein Ort in Essen, den ich auch kenne. Aber da scheint inzwischen sehr viel passiert zu sein, so dass ich den früheren "Ausstellungsraum" fast gar nicht mehr wiedererkenne...Danke fürs Mitnehmen!
    LG
    Astrid

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